May 18
2016

Nicht domizilierte Personen

Im Juli 2015 kündigte die Regierung in ihrem Budget Änderungen in der Besteuerung von Personen mit permanenter Heimat in einem anderen Land (non-domiciled residents) an. Diese Änderungen treten am 6. April 2017 in Kraft.

Einzelpersonen, die mindestens 15 von 20 Steuerjahren in Großbritannien für Steuerzwecke ansässig sind (tax resident) sind, gelten dann ab ihrem 16. Jahr für alle Steuerzwecke als in Großbritannien domiziliert (die „15 von 20 Regel“).

In Großbritannien geborene Personen, die ein Ursprungsdomizil in Großbritannien haben, aber ihr Domizil im Ausland gewählt haben, gelten dann für alle Steuerzwecke als Person mit Domizil in Großbritannien, wenn sie für mindestens eins der vergangenen beiden Steuerjahre in Großbritannien für Steuerzwecke ansässig (resident) waren. 

Personen, die für mindestens 15 Jahre in Großbritannien für Steuerzwecke ansässig waren und danach aus Großbritannien wegziehen und ihr Domizil ins Ausland verlegen gelten für 5 Jahre nach ihrer Ausreise (statt bisher für 3 Jahre) als Person mit Domizil in Großbritannien.

Die Regelungsänderung bedeutet, dass Personen, die als Personen mit Domizil in Großbritannien gelten, genau wie Personen mit Domizil in Großbritannien der Einkommenssteuer, Kapitalertragssteuer (CGT) und Erbschaftssteuer (inheritance tax bzw. IHT) unterliegen. Es gelten begrenzte Ausnahmen.

Trotz des Budgets im März 2016 ist eine weitere Klärung erforderlich. Die Regierung hat jedoch bestätigt, dass Personen ohne Domizil in Großbritannien, welche für Steuerzwecke nicht ansässige Fonds gegründet haben bevor sie als Person mit Domizil in Großbritannien gegolten haben, innerhalb des Fonds keiner Einkommens- und Kapitalertragssteuer unterliegen.

Diejenigen, die ab April 2017 als Personen mit Domizil in Großbritannien gelten werden, können den Marktwert der sich im Ausland befindlichen Vermögenswerte zum 7. April 2017 als ihre Kostengrundlage ansehen. Dadurch wird vermieden, dass Personen ohne Domizil vor diesem Datum zum Anheben der Kostengrundlage ihrer ausländischen Vermögenswerte kommerzielle Risiken eingehen müssen und durch kristallisierende Gewinne aus ausländischen Vermögenswerten potenzielle ausländische Steuerpflichten entstehen. 

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